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Die Versicherungsindustrie wurde in den letzten Jahren mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Neue Risiken, in Art oder Umfang bislang nicht gekannt, sind zutage getreten. Gleichzeitig hat der Konkurrenzdruck, in Verbindung mit der ungünstigen Entwicklung der Kapitalmärkte, die Kapitalbasis der Versicherungsindustrie nachhaltig geschwächt: Sie hat an Risikofähigkeit verloren. Die Aufsichtsbehörden tragen dieser Entwicklung Rechnung, indem sie das regulatorische Umfeld in Europa auf eine Basis zu stellen versuchen, welche die Versicherungsunternehmen zwingt, ihr Geschäft risikogerecht mit Kapital zu unterlegen (Solvency II). Neuorientierung der finanziellen Führung Ausgangspunkt bildet die Strategiefindung Das Kapitalmanagement stellt sicher, dass das vorhandene Eigenkapital ausreicht, diesen Bedarf zu decken, und dass der angestrebte Eigenkapitalüberschuss erreicht wird. Das Kapitalmanagement koordiniert dazu sowohl die gruppenweiten Absicherungsmassnahmen, wie Rückversicherung und derivative Instrumente, als auch Massnahmen zur Risikobeschränkung (Limiten). Die Anlagestrategie ist grundsätzlich – im Sinne eines Die vollständige Umsetzung dieses Konzeptes wird mindestens zwei Jahre beanspruchen. Allerdings sollen Fortschritte, vor allem mit Blick auf die wichtigsten Risiken und auf die Sicherung der Existenz, rasch erzielt werden. Die Umsetzung erfolgt in zwei Schritten. |
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Verlauf:
Das Risikomanagement
Neue Risiken wurden zur Herausforderung für die Versicherungsbranche.
