|
Die Konjunktur in Österreich hat sich im vergangenen Jahr wiederum auf schwachem Niveau entwickelt. Das reale Bruttoinlandprodukt wuchs im Jahr 2003 lediglich um 0.7 Prozent. Die Inflationsrate hat sich erneut auf erfreulich niedrigem Niveau eingependelt. Die längerfristige wirtschaftspolitische Zielsetzung der Budgetkonsolidierung wurde trotz des ungünstigen Konjunkturzyklus nicht aus den Augen verloren. Begleitet von grosser politischer Emotion wurde im vergangenen Jahr eine Pensionsreform beschlossen, welche die Private Altersvorsorge als Ergänzung zur staatlichen Pension deutlicher betont. Hartes Wettbewerbsumfeld Im heimischen Markt haben Sanierungen und die konsequentere Durchsetzung versicherungstechnisch benötigter Prämienniveaus im Bereich Nicht-Leben trotz der schwachen Wirtschaftsdynamik zu einem stetigen Wachstum geführt. Ein kräftiges Lebenszeichen gab der österreichische Lebensversicherungsmarkt bei den laufenden Prämienzahlungen von sich. Die Leben-Einmaleinlagen entwickelten sich hingegen deutlich negativ. Auswirkungen der neuen Abfertigungsregelung und der prämiengeförderten Vorsorge waren im vergangenen Jahr nur leicht spürbar. |
![]() |
Verlauf:
Österreich
Die Konjunktur entwickelte sich nur schwach.
Weitere Informationen
