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Italien

Die italienische Wirtschaft stagnierte.

Im zweiten aufeinander folgenden Jahr stagnierte die italienische Wirtschaft, so dass sich das Bruttoinlandprodukt (BIP) um bloss 0.1 Prozent erhöhte. Die Binnennachfrage entwickelte sich verhalten, weil die Inflationsrate per Ende Dezember auf 2.6 Prozent stieg. Die geringe Zunahme der realen Einkommen verhinderte ein fühlbares Wachstum des privaten Konsums. Gegenüber 2002 stieg er nur um rund 2 Prozent. Der gegenüber dem USD starke Euro führte zudem zu einer Verminderung der ausländischen Nachfrage um rund 1 Prozent. Interessanterweise entwickelte sich der Beschäftigungsgrad seit der Einführung des Euro fast parallel zum BIP. 2003 stieg er um rund 0.8 Prozent gegenüber 1.1 Prozent im Vorjahr.

Starkes Lebengeschäft
Gemäss Schätzungen auf Basis der September-Zahlen wuchs der italienische Versicherungsmarkt um rund 12 Prozent. Einmal mehr war das Lebensversicherungsgeschäft der Wachstumsmotor (+15 Prozent). Im Vergleich zu 2002 zeigte sich aber eine deutliche Verschiebung zu traditionellen Versicherungspolicen. Auch die Nicht-Lebenversicherung wuchs, wenn auch in geringerem Ausmass (+6 Prozent). Die Marktkonzentration setzte sich weiter fort.

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