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Das Anlagegeschäft

Die Geldanlage erfolgte nach sorgfältiger Analyse.

Die Helvetia Patria hatte im vergangenen Jahr einen hohen Neugeldzufluss von CHF 1.7 Mia. zu verzeichnen. Dieser wurde im Einklang mit der Anlagestrategie vorwiegend in festverzinsliche Wertpapiere in der jeweiligen Heimwährung der Geschäftseinheiten investiert.

Das verwaltete Vermögen belief sich am Jahresende auf CHF 25.5 Mia. und nahm gegenüber Dezember 2002 um 7.1 Prozent zu.

Die Geldanlage erfolgte auf der Grundlage sorgfältiger Analysen sowohl der Verbindlichkeiten aus dem Versicherungsgeschäft als auch der Risikofähigkeit, die für jede Geschäftseinheit separat berechnet werden. Der auf Gruppenstufe zusammengefasste Asset-/Liability-Ansatz führte zu einem erneuten Rückgang der Netto-Aktienquote von 4.5 Prozent auf 3.9 Prozent (vor Absicherung: 11.2 Prozent), während der Anteil der Obligationen auf 51.8 Prozent anstieg. Die Gewichtung der Liegenschaften und Hypotheken verblieb ungefähr auf dem Vorjahresniveau.

Professionelles Risikomanagement
Die volatile Entwicklung der Aktien- und Devisenmärkte erforderte während des ganzen Jahres ein zeitnahes und umfassendes Risikomanagement. Die Absicherungspolitik orientierte sich an der bilanziellen Risikofähigkeit. Auf die Absicherung der festverzinslichen Wertpapiere wurde gänzlich verzichtet, da die mit der Amortized Cost-Methode bewerteten Obligationen bilanziell gegen Marktschwankungen geschützt sind. Zudem müssen die langfristigen Verbindlichkeiten aus dem Lebensversicherungs-Geschäft durch ein Obligationenportefeuille mit langer Duration abgesichert werden. Nur so können die in den Verträgen abgegebenen Leistungsversprechen gewährleistet werden.

Dem Risiko von Aktienverlusten wurde mit Put-Optionen begegnet, deren Prämie bei günstigen Marktbedingungen teilweise durch Verkauf von Call-Optionen finanziert wurde. Durch die Absicherungsmassnahmen wurde das Netto-Aktienexposure während des ganzen Jahres in einer engen Bandbreite zwischen drei und vier Prozent gehalten. Die nur partielle Verschreibung von Aktienpositionen erlaubte trotzdem eine Partizipation am Wiederanstieg der Börsen.

Bei den Währungen wurden insbesondere die aus der internationalen Diversifikation der Schweizer Geschäftseinheiten stammenden Dollar- und Europositionen abgesichert.

Die Absicherungskosten beliefen sich insgesamt auf rund CHF 100 Mio. oder etwa 2 Prozent der abgesicherten Portefeuillewerte. Diesen Aufwendungen stehen erhöhte Bewertungsreserven und Revalorisierungsgewinne von gut CHF 350 Mio. gegenüber. Das Halten von risikobehafteten Aktien- und Währungspositionen kombiniert mit sorgfältigen und zeitnahen Absicherungsmassnahmen hat sich somit ausbezahlt.

Vreni Giger Küchenchefin, St.Gallen
Letztes Jahr wurde sie Schweizer Köchin des Jahres. Im Jahr 2004 hat ihr Gault Millau noch einen 17. Punkt dazugegeben. Begründung: «Vreni Gigers Potenzial ist noch nicht ausgeschöpft.» Von Jahr zu Jahr steigert sie sich bei der Fantasie und der Kreativität ihrer drei täglichen Menus. Sie selber sagt bescheiden: «Einfachheit ist der Mut zum Wesentlichen.» Wers nicht glaubt, kann sich an «Vreni Giger’s Chuchi-Tisch» mitten in der Küche selbst überzeugen.

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