Einfälle statt Abfälle! Die Grundprinzipien der Entsorgung lauten: «Vermeiden, Verhindern, Verwerten». Deshalb hat die Helvetia Patria das Recycling ihrer abgenutzten Banden (Bandenwerbung an Sportanlässen) selbst an die Hand genommen und diese in moderne handkonfektionierte, wasserdichte Tragtaschen umfunktioniert.
Preisvergabe für herausragende ökologische Leistungen
Die Helvetia Patria unterstützte im vergangenen Jahr erstmals das WWF-Projekt «Der Grüne Zweig» als exklusiver Partner. Privatpersonen, aber auch Vereine und Schulklassen konnten ökologisch nachhaltige
Vorhaben einreichen, welche von einer aus Fachexperten besetzten Jury bewertet wurden. Ausgezeichnet wurden schliesslich drei Ideen, die in ökologischer Hinsicht herausragend waren und durch Originalität und Wirkung überzeugten.
Umweltmassnahmen 2003
Wie jedes Jahr fasst die Helvetia Patria ihre Umweltwirkungen in einer Ökobilanz zusammen. Die für Finanzdienstleister wichtigsten Parameter – Verkehr und Energieverbrauch – werden nachstehend erläutert.
- Verkehr
Im Jahr 2003 legten die Mitarbeitenden der Helvetia Patria auf Reisen insgesamt 1 Mio. Kilometer zurück, das heisst 891 km/Person. Das sind 7 Kilometer weniger als im Vorjahr. Mit 639 km/Person legten die Reisenden den Hauptanteil mit der Eisenbahn zurück. Parkplätze an den Hauptsitzstandorten sind kostenpflichtig. Wird ein Parkplatz gemietet, besteht kein Anrecht auf einen Unkostenbeitrag bei Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel. Damit werden Umsteiger auf die öffentlichen Verkehrsmittel belohnt.
- Energiesparender Erweiterungsbau am Hauptsitz St.Gallen
Die Erweiterungsbauten am Hauptsitz St.Gallen erfüllen die hohen Anforderungen an Gebäudehülle und Haustechnik des Minergie-Labels. Erste Ergebnisse zeigten sich bereits im Heizölverbrauch. Mittels Wärmerückgewinnung kann der Neubau mit Heizenergie abgedeckt werden. Die mechanische Lüftungsanlage führt pro Person und Stunde 35 m3 Aussenluft zu. Im Winter reduziert sie den Energieverbrauch durch eine effiziente Wärmerückgewinnung aus der Abluft um 80 Prozent. Entsprechend niedrig ist der Wärmeenergieverbrauch der Neubauten; er liegt bei einem Viertel des Verbrauchs der bestehenden Bürobauten.
