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Die gesellschaftliche Verantwortung

Die Helvetia Patria Jeunesse unterstützt Jugendliche in der ganzen Schweiz.

Im Bewusstsein ihrer gesellschaftlichen Verantwortung unterstützt die Helvetia Patria zahlreiche gemeinnützige Projekte und Organisationen. Vor allem werden Vergabungen an karitative und soziale Einrichtungen gewährt. Akzente setzen wir aber auch in der Jugend- und Kunstförderung. Daneben engagieren sich zahlreiche Mitarbeitende in der Politik und nehmen Mandate in wirtschaftlichen Verbänden wahr.

Aktive Jugendförderung
Die Patria Jeunesse wurde 1978 zum 100-Jahr-Jubiläum der Patria Genossenschaft gegründet. Im Berichtsjahr wurden insgesamt mehr als CHF 140 000.00 zur Förderung der Schweizer Jugend an 47 Begünstigte vergeben. Aus Anlass ihres 125-jährigen Bestehens sprach die Patria Genossenschaft der Stiftung im vergangenen Jahr erneut CHF 1 Mio. zu. Dabei wurde die Stiftung im Zuge einer Neuausrichtung in «Helvetia Patria Jeunesse» umbenannt. Sie wird sich vorwiegend auf die Förderung von Jugendgruppen, Vereinen und Jugendprojekten – anstelle von Stipendien – in der ganzen Schweiz konzentrieren. Mehr Informationen finden Sie unter http://www.helvetia.ch/jeunesse.

Im Rahmen ihrer Jugendunterstützung in der Ostschweiz vergibt die Helvetia Patria jährlich den Helvetia Patria-Preis für ausserordentliche Einzel- oder Gruppenleistungen im schulischen, musischen oder gemeindienstlichen Bereich. Zudem will der Helvetia Patria-Paul Bürgi-Fonds Jugendliche im Alter von 16  bis 20 Jahren verstärkt für das kulturelle Angebot des Stadttheaters St.Gallen interessieren. Dem Projekt stehen jährlich CHF 30 000.00 zur Verfügung.

Kunstförderung
«Wir unterstützen Sport und Kultur durch ein gezieltes Sponsoring», heisst es im Leitbild der Helvetia Patria Gruppe.

Eine kulturelle Aufgabe im Interesse der Öffentlichkeit nimmt die Helvetia Patria mit ihrem Kunstförderungskonzept wahr. Eine eigens dafür geschaffene Kunstkommission hat die Aufgabe, vor allem die bildende Kunst zu fördern. Im vergangenen Jahr hat diese Kommission drei neue Bilder eines Nachwuchskünstlers und sechs Zeichnungen zur Ergänzung einer bereits in unserem Besitz befindlichen Gruppe von Werken erworben. Mit diesem Engagement unterstützen wir einerseits junge und noch wenig bekannte Kunstschaffende, andererseits machen wir die Werke unseren Gästen und Mitarbeitenden zugänglich, indem wir diese in Empfangszonen, Personalrestaurants und Besprechungszimmern ausstellen.

«St.Gallen 2003»
Zum Jubiläumsjahr 2003 des Kantons St.Gallen hat die Helvetia Patria zusammen mit ihrem Kooperationspartner Raiffeisen das Projekt «Verbindende Schiene» lanciert. An vier Wochenenden konnte die gesamte Bevölkerung des Jubiläumskantons sowie der beiden Appenzell zum halben Preis auf einer eigens für dieses Projekt geschaffenen Bahnlinie ohne umzusteigen rund um den Kanton fahren. Von diesem Angebot profitierten insgesamt über 8000 zugsbegeisterte Personen.

Sponsoringaktivitäten
Die Studentenschaft der Universität St.Gallen organisiert jährlich diverse Anlässe wie «Jazz a de Uni», Vorträge und Ausstellungen. Seit drei Jahren unterstützen wir dieses Projekt mit jährlich CHF 10 000.00 sowie kostenlosen logistischen Leistungen.

Neben der Unterstützung zahlreicher kultureller Veranstaltungen von höchstem Niveau beteiligt sich die Helvetia Patria im Rahmen ihres Sponsorings auch an vielfältigen sportlichen Aktivitäten, indem sie neben Proficlubs auch Amateurvereine fördert.

Gruppenweite Verantwortung am Beispiel Deutschlands
Neben den Aktivitäten in der Schweiz nehmen auch die ausländischen Geschäftseinheiten ihre soziale Verantwortung wahr, indem sie Projekte und Veranstaltungen mittels Übernahme von Patronaten, der Vergabe von Förderpreisen oder finanziellen Beiträgen unterstützen.

Als Teil der Gesamtwirtschaft hat die Versicherungswirtschaft ein elementares Interesse am Ausbau des Wissenschaftsstandortes. Gerade im Hinblick auf den demographischen Wandel werden dringend Investitionen in diesen Bereich benötigt. So engagiert sich beispielsweise die Helvetia Deutschland als Mitglied im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft unter der Schirmherrschaft des deutschen Bundespräsidenten.

Sandrine Gostanian-Nadler Start-up-Unternehmerin, Zürich

Im Herbst bekommt die Schweiz eine neue Hauptstadt: «Kindercity» nördlich von Zürich. Mit ihrer Gründung wurde Sandrine Gostanian innovativste Unternehmerin des Jahres 2002. Ihre Energie hat namhafte Sponsoren begeistert. Das neue Edutainment Center erwartet im ersten Jahr den Besuch von 250 000 jungen und jüngsten Besuchern. «Die Lern- und Aufnahmefähigkeit ist bei Kindern unter sieben Jahren am grössten», sagt die Mutter von zwei Mädchen: «Das weiss die Forschung schon lange. Kindercity setzt die Erkenntnis im Spiel mit der Wissenschaft um» – für eine neue, erfolgreiche Generation.

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