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Das Personalmanagement

Die Personalentwicklung ist ein wichtiger Teil des Human Resources Managements.

Die systematische Personalentwicklung bildet einen wichtigen Hauptpfeiler im Human Resources Management: Jahresgespräch und Zielvereinbarung sind für alle Mitarbeitenden die massgebliche Führungsgrundlage. Die vereinbarten Ziele stellen einen konkreten Bezug zur Länderstrategie her. Bei höheren Führungskräften und Spezialisten wird für die systematische Potenzialerfassung und -pflege (PEP) ein besonderes Instrument genutzt. Ihre Leistungen und ihr Führungsverhalten werden im Jahresgespräch anhand von drei Kompetenzbereichen – «Fachkompetenz», «Verhalten» und «Management-Fähigkeit» – beurteilt, und zwar einerseits durch den direkten Vorgesetzten, andererseits in einem weiteren Gespräch von einer zweiten Führungskraft. Auf diese Weise können die Ergebnisse vertieft und/oder erweitert werden. Alle PEP-Ergebnisse werden schliesslich von einem PEP-Komitee begutachtet und individuelle Entwicklungsmassnahmen besprochen. Mit PEP können die im Unternehmen vorhandenen Fähigkeiten besser erkannt, gefördert und genutzt werden. Gleichzeitig entsteht für alle Beteiligten mehr Transparenz über die eigene Situation und die weiteren beruflichen Möglichkeiten sowie ein hoher Grad an Verbindlichkeit über die künftige Führungsentwicklung. Mehr als 200 Führungskräfte in der Schweiz konnten bisher von diesem Prozess profitieren. In den Auslandmärkten ist die Einführung von PEP zum Teil im laufenden Jahr geplant.

Wissen schafft Entscheidungsspielraum
Neben der gezielten Potenzialerfassung und -pflege (PEP) wird der strategisch relevanten Weiterbildung der Führungskräfte in der ganzen Gruppe grosses Gewicht beigemessen. Das gruppenweit zuständige Management Development-Team hat zu diesem Zweck in Zusammenarbeit mit zwei Instituten der Universität St.Gallen ein unternehmensspezifisches «International Executive Program» entwickelt und umgesetzt. Bereits haben über 100 Teilnehmer – Mitglieder der Geschäftsleitungen und Senior Executives sowie ausgewählte Nachwuchskräfte aus Gruppenfunktionen und Ländermärkten – diese Weiterbildung erfolgreich durchlaufen. Die Teilnehmenden bewerteten den erreichten Wissenstransfer, die Ausrichtung auf konkrete strategische Fragen, den praktischen Nutzen und den intensiven Erfahrungsaustausch aus den drei viertägigen Modulen als positiv oder sehr positiv. Jeder Dritte sah seine Erwartungen sogar deutlich übertroffen. Die erarbeiteten Kenntnisse können zudem jederzeit mit einem e-Learning-Tool sowie einer eigens erstellten Website gefestigt und vertieft werden. Zusätzlich setzen sich die Teilnehmer am Management Forum, welches einmal jährlich für alle Geschäftsleitungsmitglieder der ganzen Gruppe durchgeführt wird, während zwei Tagen intensiv mit einem besonderen Schwerpunktthema auseinander. Neben den Strategien der Ländereinheiten befasste sich dieses Gremium im Herbst 2003 vertieft mit dem Thema «Swissness».

Stabiler Personalbestand
Die Gesamtzahl der Mitarbeitenden unserer Gruppe in den einzelnen Ländermärkten hat sich gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig verändert. Diese Veränderungen sind hauptsächlich auf Marktanpassungen zurückzuführen.

Hier finden Sie einige ergänzende Angaben zum Personalmanagement in unseren drei deutschsprachigen Geschäftseinheiten:
Schweiz   
Deutschland  
Österreich 

Tranquillo Barnetta Goalgetter, St.Gallen

Im Sport ist der Wettbewerb um die Führung noch etwas härter als sonstwo. Tranquillo Barnetta spielt schon in der obersten Fussballliga (Nationalspieler U 21), bevor er seine kaufmännische Berufslehre abschliesst. «Mittelfeld» bezieht sich bei ihm bloss auf die Stellung im Team. Als Goalgetter im FC St.Gallen hat er in 21 Spielen sechs traumhafte Tore erzielt. Entsprechend golden sieht seine Zukunft aus. Im Sommer wird er als jüngster Schweizer in der deutschen Bundesliga antreten. Und Bayern Leverkusen ist durchaus für die Champions League gut.
 
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